Hello how are you? Hallo wie geht es Dir?

Das ist eine Frage die wird Dir in den USA jeden Tag viele male gestellt werden. Und Du wirst sie anderen Leuten stellen.

Die Antwort wird in der Regel immer postitiv ausfallen. Good, not bad, well.

Diese Begrüßung wird fast jeder Kommunikation vorangesetzt.

Man schafft erstmal eine Grundlage für ein positives Gespräch.

Man muss jedoch wissen, dass man sich nicht nach dem Wohlergehen des Gegenübers erkundigt.

Es ist wie der Anstoss beim Fussball. So geht das Spiel los.

Und ein Gespräch mit Personen im Öffentlichen Raum geht immer los mit “How are you” – “Thanks its going well. How are you. Good, thank you.” oder ähnliche Satzformen.

Bei uns wird das gerne als Oberflächlichkeit gewertet.

Wenn man jedoch weiss, dass es eigentlich nur um einen positiven Gesprächsanstoss geht, dann weiss man diese Floskel gut zu schätzen.

Man stelle sich ein Gespräch vor, wo das Gegenüber erstmal ewig über seine Probleme spricht.

Anders ist das natürlich innerhalb der Familie oder des Freundeskreises. Wenn sich da jemand nach dem Wohlbefinden erkundigt, kann man seinen Gefühlen freien Lauf lassen.

Generell neigen die Amerikaner weniger dazu, sich zu beklagen. Jeder hat in seinem Leben schon seine Lebensschläge erlebt.

Mir ist jedoch aufgefallen, dass großen Wert darauf gelegt wird, dem Leben etwas positives abzugewinnen. Probleme werden eher als willkommene Herausforderung gesehen, die überwunden werden möchten.

Durchaus eine Eigenschaft von der wir hier in Deutschland etwas lernen können.

Ich meine jedoch bemerkt zu haben, dass immer mehr Deutsche auch fragen, wie es geht. Noch nicht so oft wie in Amerika, doch auch in ähnlicher Form.

Soweit zur zwischenmenschlichen Kommunikation in den Vereinigten Staaten von Amerika.

 

 

 

 

 

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