Erinnerungen an Amerika – Unser Flug in die USA nach New York City.

Ich hatte die großartige Möglichkeit, im Jahr 2002 für ein Jahr in die USA zu gehen.

Ich hatte ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschafts Programms erhalten. Dieses Stipendium ermöglicht es jungen Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung, ein Jahr in den USA zu studieren und zu arbeiten.

Aus dieser Zeit sind mir zahllose Ereignisse und Eindrücke über die Vereinigten Staaten von Amerika in Erinnerung geblieben.

Die erste Erinnerung war der Flug von München über Frankfurt nach New York City.

Unsere Reisegruppe flog gemeinsam von Frankfurt aus los. Ich hatte noch einen Zubringerflug von München. Mein Vater brachte mich mit dem Auto zum Flughafen und verabschiedete mich in mein Abenteuer!

Es war unglaublich aufregend. Endlich sollte ich den Fuss auf den Boden des Landes setzen, welches mich schon seit meiner Kindheit so sehr faszinierte.

Der Flug dauerte ca. 8 Stunden. In dem Lufthansa Flieger waren auch schon viele Amerikanische Familien, die wohl von einem Urlaub oder Business Tripp aus Deutschland zurück in die Vereinigten Staaten flogen.

Der Flug kam mir ewig vor. Wie muss es den Auswanderern vor der Zeit der Luftfahrt gegangen sein. Im 1900 Jahrhundert war man um die 30 Tage mit dem Boot unterwegs um den Atlantischen Ozean zu kreuzen.

Der Flug war stark klimatisiert und ich hatte im Flieger meine Fleece Jacke an um mich nicht gleich zu erkälten.

Das erste was ich von den USA vom Flugzeug aus sah, waren viele Häuser auf mittelgroßen Grundstücken, und jedes Haus hatte einen eigenen Swimmingpool.

Die Ankunft und das Gewusel am New Yorker Flughafen  kann man sich vorstellen. Ein Durcheinander und wichtiges Treiben.

Wir fuhren mit dem Bus zum YMCA im Herzen von New York – in Manhattan!

Dort waren wir die ersten Tage untergebracht, bis es zu unserem eigentlichen Zielort und unserer Gastfamilie weitergehen sollte.

Es war mitte August und es war unglaublich heiß und schwül in den Straßen von Manhattan.

Ich kann mich nur erinnern – überall Klimaanlagen an Fenstern der Hochhäuser. Von hoch oben tropfte einem das Kondenswasser auf den Kopf.

An den Straßenecken wurden nicht nur Hotdogs verkauft, sondern es gab auch Pretzels. Sie sahen nur größer und weicher aus, als bei uns.

Ein Highlight war die Begegnung mit John Goodman. Der Schauspieler mit der Rolle von Dan, der Mann von Roseanne in der gleichnamigen Amerikanischen Fernsehserie. Wir waren gerade in Manhattan unterwegs, da läuft der Typ einfach an uns vorbei. Echt der Wahnsinn!

Der erste Tag ging wie im Traum vorüber. Ich konnte es damals gar nicht glauben. Ich war wirklich in Amerika. In den Vereinigten Staaten. In New York.

 

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