Einkaufen bis um Mitternacht – in den USA ganz normal

Eine Sache ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben, als ich 2002 für ein Jahr in den Vereinigten Staaten gelebt hatte:

Man konnte in vielen Supermärkten bis um 22 Uhr in vielen sogar bis um 24 Uhr einkaufen. Und das die ganze Woche und sogar am Sonntag.

Gerade wenn man erst um 18 Uhr aus der Arbeit oder Studium nach Hause kommt, dann will man sich nicht gleich an der Supermarkt Kasse anstellen, weil um 20 Uhr die Geschäfte zumachen.

Wenn man Abends noch etwas benötigt, dann kann man einfach nochmal schnell rüber in seinen lokalen Supermarkt und dort einkaufen.

Eine Besonderheit ist mir noch in Erinnerung geblieben, Alkohol wurde ab 22 Uhr in vielen Supermärkten nicht mehr verkauft. Bier und Wein war in einer extra Abteilung untergebracht und diese wurde dann ab 22 Uhr abgesperrt.

Ansonsten war es einfach nur superangenehm, am Abend noch die Möglichkeit zu haben, Lebensmittel oder was auch immer zu besorgen.

Den Weg zum Bankautomaten konnte man sich auch gleich sparen, weil man an der Kasse Bargeld mit seiner Debitcard abheben konnte. Erst wurde der Einkauf bezahlt und dann haben die Kassierer gefragt, ob man Money back haben möchte. Dies wurde dann direkt von der Karte abgebucht.

Auch die Tütenpacker gab es in vielen Supermärkten. Aber ich muss zugeben, dass ich lieber selbst meine Sachen in die Tüte packte.

Damals 2002 gab es in dem Supermarkt Jewel Osco die ersten Kassen, wo man selbst seine Waren scannen konnte. Damals absolut neu. Heute gibts das bei uns auch schon lange.

Nur in Amerika wurde das halt recht früh getestet. Und die Menschen dort sind für solche Neuerungen immer sehr empfänglich. Wie ich das mitbekommen habe, probieren sie gerne neue Techniken aus.

Auch ALDI gab es in Amerika. Wir hatten einen in Chicago unweit unserer Uni. Ich muss aber sagen, dass ich dort nicht ganz so gerne eingkauft habe. ALDI war mir einfach zu Deutsch.

Die Supermärkte hatten viele Sachen in riesigen Größen. Milch, Orangensaft, Pizza. Das war oft viel Größer als bei uns.

Ich meine, das kommt daher, weil die Entfernungen größer sind als bei uns. Wenn man abgelgen auf einer Farm wohnt, dann kauft man lieber gleich größere Mengen und hat ein Lager mit Vorräten. So jedenfalls meine Theorie.

Jedenfalls war es supercool und praktisch bis Abends einkaufen zu können. Auch die Angestellten und Kassierer in den Amerikanischen Supermärkten waren total entspannt und freundlich. Anscheinend haben die Supermarktangestellten in Amerika sehr gute Arbeitsbedingungen.

Ich bin jedenfalls immer sehr gerne in Amerika in den Supermarkt gegangen.

Soweit erste Erinnerungen über Supermärkte und einkaufen in Amerika.

 

2 Gedanken zu „Einkaufen bis um Mitternacht – in den USA ganz normal“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.