Mit wenigen Mitteln viel erreichen – Do it yourself – Amerikanische Denkweisen

In diesem Artikel möchte ich gerne über drei Erfahrungen sprechen, die für mich die Amerikanische Denkweise symbolisieren.

Ich konnte miterleben, wie die Amerikaner denken und handeln. Besonders interessant fand ich, wie sie auch mit wenig Mitteln viel erreichten.

Aus heutiger Sicht machen diese drei Geschichten für mich sehr viel Sinn und sie fügen sich wie ein Puzzle zu einem Ganzen zusammen

Alfredos Kurzfilm

Ich hatte in Amerika einen Kollegen, als ich in einem College im Medienzentrum arbeitete. Sein Name war Alfredo und er war so wie ich damals an dem College in den Medienkursen eingeschrieben.

Ich hatte vor meinem Amerika Aufenthalt eine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton beim öffentlich rechtlichen Fernsehen abgeschlossen. Ich hatte also beruflich mit hochwertiger, teurer, professioneller Film und Videotechnik zu tun.

Alfredo besass damals eine kleine Videokamera. Bei einem Gespräch sagte ich ihm damals, dass ich gar nicht erst versuchen würde mit so einem Amateurgerät einen Kurzfilm zu drehen.

Man braucht dafür professionelle Technik. Mit so einer kleinen Kamera bräuchte er gar nicht erst anfangen, sagte ich ihm.

Alfredo drehte seinen Kurzfilm und er war großartig. 

Ein künstlerisches Video über das Leben, das Kommen und Gehen. Gedreht am Strand des Lake Michigan.

Heute weiss ich, dass ich erst noch viel dazulernen musste.

Alfredo wusste schon damals, wie man mit wenigen Mitteln großartiges erreichte.

Steves Terrasse

Am College of DuPage lernte ich Katrin kennen, ein Deutsches Mädchen, dass in Amerika mit Ihrem Amerikanischen Freund zusammenlebte.

Katrin stellte mich Ihrem Freund Steve vor.

Steve´s Familie war sehr gastfreundlich und ich war sehr oft bei Katrin und Steve zu Besuch.

Eine erste Sache, die Steve mir zeigte, war die große Terasse hinter ihrem Haus, die er ganz alleine gebaut hatte. Eine sehr schöne Terasse aus hellem Holz, wo ich oft zum Grillen eingeladen war.

Heute ist das für mich ein Beispiel für Amerikanisches Denken und Handeln. 

Amerikaner packen viel an und trauen sich auch viel zu. Amerikaner probieren aus, auch wenn man scheitert.

Wenn man hinfällt, dann steht man wieder auf.

Steve war kein Schreiner, aber er setzte sich das Ziel diese Terrasse zu bauen, und er setzte dieses Ziel in die Tat um.

Amerikanisches Denken und Handeln hat viel mit TUN zu tun. Reden ist gut, aber es entscheidend ist es, Pläne zu schmieden und dann auch tatsächlich in die Tat umzusetzen.

So wie mit Steve´s Terrasse.

Das Mädchen von Burger King

Das dritte Beispiel ist ein Mädchen aus einem College Kurs den ich besuchte. Der Kurs war über Kamera Arbeit.

Ich kann mich nicht mehr an ihren Namen erinnern, aber ich kenne ihre Geschichte.

Bildung kostet in den USA und zwar nicht zu wenig.

Ich hatte das Glück die Collegekurse von einem Stipendium gezahlt zu bekommen.

Aber nicht jeder in meinem Kurs hatte dieses Glück.

Die Studienkollegin von mir machte Ihr Studium in Teilzeit. In der restlichen Zeit arbeitete sie bei Burger King um das Geld für Ihr Studium zu verdienen.

Neben Burger King und College organisierte sie sich ein Praktikum in einer Video Produktionsfirma.

Mich beeindruckt das heute noch sehr. 

Es ist für mich ein Beispiel, wie viele Amerikaner auf Ihren Traum hinarbeiten.

Man kann vieles erreichen, man muss es nur anpacken und daran glauben.

Dieses ganz normale Amerikanische Mädchen ist für mich ein besonderes Beispiel für die Amerikanische Denkweise und Handlungsweise.

Ich weiss nicht, was aus Ihr geworden ist, aber ich bin mir sicher, sie ist weit gekommen!

Für mich sind das alles Beispiele wie die Amerikaner mit wenigen Mitteln viel erreichen!

 

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